Über mich

Jörg Hoffmann
Philosoph

Jörg Hoffmann, Jahrgang 1960. Zunächst Lehre als Versicherungskaufmann. Da sich das Kaufmannsmetier aber als sinnentleert und langweilig herausstellen sollte und ich eigentlich viel lieber etwas über die Welt, in der wir leben, erfahren wollte, studierte ich längere Zeit Chemie. Nach der Einsicht, dass der Erkenntniswert dieser Industriewissenschaft fürs Leben jedoch äußerst begrenzt ist, wechselte ich zu Biologie, ein Fach, dass zwar eine Naturwissenschaft, aber leider keine Wissenschaft von der Natur darstellt. Und somit konnte ich erst mit dem Studium von Philosophie und Geschichte meiner wahren Leidenschaft entsprechen. Nein, ich bin nicht Uniprofessor oder Leiter irgendeines dubiosen Instituts geworden. Und nein, ich habe weder – meines Wissens jedenfalls – Kinder gezeugt, noch Eigenheime gekauft, gebaut oder bepflanzt. Stattdessen lebe ich mit meiner Frau Britta, die mir durch hemmungslose und treffliche Kritik immer wieder beim Denken beisteht,  glücklich in einer schönen Mietwohnung mit Ausblick auf den Vogelsberg. –
Aber weiter im Text! Nach einem ergebnislosen Lehramtsreferendariat entschied ich mich sinnvollerweise dafür, Lebensunterhalt und Beruf voneinander zu trennen. In diesem Sinne bin ich heute neben meinem halbtäglichen Geldverdienst als Büroangestellter seit 20 Jahren in Volkshochschulen und Seminaren in der Erwachsenenbildung tätig. Mein berufliches Interesse ist es, den KursteilnehmerInnen die praktische Bedeutung von Philosophie für das alltägliche Leben zu vermitteln. Dabei bediene ich mich der Methode des gründlichen Denkens nach Holl, Marx und Heidegger sowie der Metamorphosenphilosophie nach Nietzsche. Mein Lieblingsbuch ist auch nach 30 Jahren immer noch Von der Nutzlosigkeit erwachsen zu werden von Uwe Koch und Georg Heinzen. Und mein Lieblingsfilm ist Antonias Welt (1995) von Marleen Gorris. 
Mein Lebensziel ist es, die mittlerweile vollends verwertete Welt in einem besseren Zustand zu übergeben, als den, in dem ich sie vorgefunden habe.